Dienstag, 29.04.2025 Von Areas Boimorto über Las Medulas nach Casalarreina (Rioja-Gebiet)
Gegen 4 Uhr morgens haben wir in unserem Haus wieder Strom und Wasser - ist ein schönes Gefühl, Espresso trinken und sich duschen zu können.
Heute wollen wir durchs Hinterland in den Osten Nordspaniens fahren, um dort unsere letzte Station der Reise anzutreten. Die meiste Zeit werden wir dem sog. "französischem Jakobsweg" (über Leon, Burgos) in entgegengesetzter Richtung folgen. Obwohl wir Kilometer machen müssen, planen wir einen sightseeing-Stopp bei Las Medulas in der Nähe von Ponferrada in Asturien ein. Hier bauten die Römer ab 30 nach Christus bis zum Ende des 2. Jahrhunderts Gold ab. Die bizarre Landschaft entstand durch Menschenhand: Tausende Arbeiter höhlten die Berge aus, befüllten die Schächte mit Wasser und schwemmten das Gold aus. Las Medulas war die größte offene Goldmine der Antike.
Nach einem kurzen Spaziergang zum Mirador staunen wir nicht schlecht, als wir die bizarre Landschaft sehen. Hier kann man dann sogar einige alte Stollen begehen, die zum Teil extrem niedrig sind.
Am frühen Abend erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten drei Tage: ein Bungalow in einer Ferienanlage in Casalarreina inmitten des Rioja-Weinanbaugebiets. Wir gehen dann noch einkaufen und erkunden kurz noch das Dorf. Der Wind pfeift hier ganz ordentlich!
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