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Samstag, 03.05.2025 Heimfahrt

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Wir verstauen unser Gepäck im Auto und fahren um 7:45 Uhr mit reichlich Proviant Richtung Heimat los. Es ist wenig Verkehr und wir erreichen bald die französische Grenze. Durch Frankreich führt uns unser Weg vorbei an Bordeaux, Clermont-Ferrand und Dijon Richtung Heimat. Das Navi zeigt an, dass wir ca. um 1 Uhr nachts zu Hause sein könnten. Wir fühlen uns noch einigermaßen fit und bechließen, dass wir durchfahren und keine Nacht mehr unterwegs verbringen. Bei Karlsruhe kommen wir in ein starkes Gewitter, kurz nach Stuttgart ist der Regen wieder vorbei und wir erreichen nach 1.710 km und 16,75 Stunden um halb 0:30 Uhr Trudering. Auf unserer spannenden Reise haben wir 6.666 km zurückgelegt, tolle Landschaften gesehen und interessante Städte erlebt.         

Freitag, 02.05.2025 Bilbao

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Nach ausgiebigem Frühstück in unserer Ferienanlage fahren wir nach Norden in die Industrie- und Hafenstadt Bilbao im Baskenland. Lange Zeit galt Bilbao als hässlich, erst die Eröffnung des von Frank Gehry entworfenen Guggenheim Museums im Jahr 1997 hauchte der Stadt neues Leben ein und erhöhte die Attraktivität erheblich. Als wir Bilbao erreichen, sind wir erstmal geschockt. Die Stadt ist eingezwängt zwischen Bergen und um ins Zentrum zu kommen, muss man auf relativ kleinen Straßen erst durch hässliche Industriegebiete und an unzähligen Wohnsilos und Hochhäusern vorbei. Wir parken in der Nähe des Gugggenheim Museums und flanieren am Ufer des Nervion am Museum vorbei, wo die Spinnen-Bronzenskulptur von Louise Bourgeois steht. Nach einem cafe con leche in einer Bar fängt es an zu regnen und wir zücken unseren mini Regenschirm und ziehen unsere Regenjacken an. Trotzdem werden wir ziemlich nass - vor allem unsere Füße. Wir besuchen die Markthallen und suchen uns anschließend eine Taberna, ...

Donnerstag, 01.05.2025 Pamplona, Puente La Reina und Casalarreina

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Nach ausgedehntem Frühstück in unserer Ferienanlage fahren wir ca. 1,5 Stunden nach Pamplona. In der Stadt ist wenig Verkehr und wir parken entspannt direkt am Rande der Altstadt in einem großen Parkhaus. Unser erster Gang führt uns nach 15 Minuten direkt zur zentralen Plaza del Castillo, an dem das Hotel liegt, in dem Ernest Hemingway in den 1920er Jahren länger gewohnt hat. Berühmter ist jedoch seine Stammbar am Platz, das Cafe Iruna. In schönem Ambiente genießen wir hier erstmal einen cafe con leche. Wir gehen weiter durch die sehr ruhige Stadt und erreichen die Stierkampfarena, die wir mit Hilfe eines sehr informativen audioguides besichtigen. Als wir im Anschluss wieder die kleinen Gassen entlanggehen, sind wir plötzlich umringt von Menschenmassen. Vor jeder Bar stehen 'zig Leute, trinken Wein und Bier und essen Häppchen. Die Stimmung ist sehr gut, aber uns ist es hier zu laut und voll. Scheinbar nutzen viele Spanier den Feiertag am 1. Mai für Treffen in der Bar. Wir besichtig...

Mittwoch, 30.04.2025 Bardenas Reales und Ruta del Vino La Rioja

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Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr und wir machen uns bereit für unseren heutigen Ausflug. Gut 1,5 Stunden fahren wir über Logrono entlang der Grenze zwischen Navarra und La Rioja zum Naturpark Bardenas Reales, der zwischen Pamplona und Saragossa liegt. Der Park diente u.a. als Filmkulisse für Sequenzen von Game of Thrones oder dem Hape Kerkeling-Film "Ich bin dann mal weg". Am Visitorcenter bei Arguedas machen wir einen kurzen Stopp, holen uns eine Karte des Nationalparks und fahren den sightseeing-Rundweg und einen größeren Abstecher Richtung Norden. Die Halbwüste wirkt wie eine Mischung aus den US-Nationalparks Badlands in South Dakota und dem Monument Valley - nur kleiner! Wir erkunden bei sehr windigem aber meist sonnigem Wetter die bizarre Landschaft, machen viele Fotostopps und kleinere Spaziergänge. Der (Fahrt-) Wind wirbelt Sand von der Schotterpiste auf und bald fühlen wir uns völlig verstaubt - auch unser Auto sieht ziemlich schmutzig aus. Eine weiter kleine Tour führ...

Dienstag, 29.04.2025 Von Areas Boimorto über Las Medulas nach Casalarreina (Rioja-Gebiet)

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Gegen 4 Uhr morgens haben wir in unserem Haus wieder Strom und Wasser - ist ein schönes Gefühl, Espresso trinken und sich duschen zu können. Heute wollen wir durchs Hinterland in den Osten Nordspaniens fahren, um dort unsere letzte Station der Reise anzutreten. Die meiste Zeit werden wir dem sog. "französischem Jakobsweg" (über Leon, Burgos) in entgegengesetzter Richtung folgen. Obwohl wir Kilometer machen müssen, planen wir einen sightseeing-Stopp bei Las Medulas in der Nähe von Ponferrada in Asturien ein. Hier bauten die Römer ab 30 nach Christus bis zum Ende des 2. Jahrhunderts Gold ab. Die bizarre Landschaft entstand durch Menschenhand: Tausende Arbeiter höhlten die Berge aus, befüllten die Schächte mit Wasser und schwemmten das Gold aus. Las Medulas war die größte offene Goldmine der Antike. Nach einem kurzen Spaziergang zum Mirador staunen wir nicht schlecht, als wir die bizarre Landschaft sehen. Hier kann man dann sogar einige alte Stollen begehen, die zum Teil extrem...